Der Caritas-Ethikrat
Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising hat einen Ethikrat ins Leben gerufen. Initiator Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger: „Der Ethikrat soll Mitarbeitenden in unseren Einrichtungen für alte und behinderte Menschen und Seelsorgern Beratung und Hilfestellung in schwierigen Entscheidungslagen geben.“
Aufgaben und Ziele
In der Praxis auftauchende ethische Fragen werden aufgegriffen und beraten (Fallberatung). Arbeitshilfen werden entwickelt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Schließlich wird der Aufbau von Kompetenzen und Ressourcen für Ethikberatung bzw. ethische Fallbesprechungen in Einrichtungen und Diensten unterstützt.
Ziel ist die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Leitungsverantwortlichen und der Seelsorgerinnen und Seelsorger, die in der Begleitung, Betreuung und Versorgung in den Einrichtungen und Diensten der Alten- und Behindertenhilfe und in den Pfarrgemeinden tätig sind.
Aufgaben und Ziele
In der Praxis auftauchende ethische Fragen werden aufgegriffen und beraten (Fallberatung). Arbeitshilfen werden entwickelt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Schließlich wird der Aufbau von Kompetenzen und Ressourcen für Ethikberatung bzw. ethische Fallbesprechungen in Einrichtungen und Diensten unterstützt.
Ziel ist die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Leitungsverantwortlichen und der Seelsorgerinnen und Seelsorger, die in der Begleitung, Betreuung und Versorgung in den Einrichtungen und Diensten der Alten- und Behindertenhilfe und in den Pfarrgemeinden tätig sind.
Mitglieder (auf dem Bild von links)
Der Caritas-Ethikrat besteht aus Praktikern unterschiedlicher Bereiche:
Der Caritas-Ethikrat besteht aus Praktikern unterschiedlicher Bereiche:
Gerhard Deser
Erwachsenenpädagoge, Theologe, Bereichsleiter Wohnen
Katholisches Jugendsozialwerk München e.V., Haus Maria Linden, Vaterstetten
Dr. med. Jörg Augustin
Niedergelassener Hausarzt, Palliativmedizin mit besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen mit geistiger Behinderung
Hans-Peter Kallin
Pflegefachkraft, med.-pfleg. Palliative Care Fachkraft
Zentrum für Ambulante Hospiz- und Palliativversorgung, Caritas-Zentrum Taufkirchen
Friedrich Schwarz
Sozialpädagoge, Heimleiter
Caritas-Altenheim Marienheim, Glonn
Karlo Heßdörfer
Jurist, Leiter der Bayerischen Landesentschädigungs- und Staatsschuldenverwaltung a.D. Ehrenamtlich tätig für den Christophorus Hospiz Verein e.V. München
Brigitte Hirsch
Pflegefachkraft, med.-pfleg. Palliative Care Fachkraft
Aufnahmeteam stationäres Hospiz, Christophorus Hospiz Verein e.V. München
Dr. theol. Marianne Habersetzer
Theologin, Pastoralreferentin, Diözesanaltenseelsorgerin
Fachbereichsleitung Seniorenpastoral, Erzbischöfliches Ordinariat
Dr. theol. Thomas Hagen
Theologe, Pastoralreferent, Fachreferent für Palliative Care und Hospizpastoral Fachbereichsleitung Krankenhausseelsorge, Erzbischöfliches Ordinariat
Monika Pscheidl
Behindertenseelsorgerin
Franziskuswerk Schönbrunn
Dr. med. Marcus Schlemmer
Internist, Onkologe, Palliativmediziner, Oberarzt
Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin, Klinikum der Univ. München
Prälat Hans Lindenberger
Diözesan-Caritasdirektor, Vorsitzender Caritas-Ethikrat
Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.
Fachlicher Hintergrund
Ethische Fragestellungen stellen sich täglich, insbesondere wenn es um die Erfassung und Umsetzung des Willens der Betreuten geht.
Häufige Themen sind z.B. Ernährung, Flüssigkeitszufuhr, Krankenhauseinweisungen und Symptomkontrolle. Bei Krankheit, Behinderung und am Lebensende können sich Bedeutung und Dynamik verstärken. Oft geraten das Bemühen um die größtmögliche Autonomie für die Betreuten und die Selbstverpflichtung zur Fürsorge für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ein Spannungsfeld.
Der Caritasdirektor: „Der Ethikrat ist keine Erfindung der Caritas. Es gibt ihn in ähnlicher Form bereits an anderen Orten. Das Novum bei uns ist die Einbindung der Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Diese ist uns ein großes Anliegen - vor dem Hintergrund, dass die erste Nachkriegsgeneration von behinderten Menschen alt wird und sich in den Einrichtungen ähnliche Fragestellungen ergeben wie etwa in den Altenheimen.“
Ethische Fragestellungen stellen sich täglich, insbesondere wenn es um die Erfassung und Umsetzung des Willens der Betreuten geht.
Häufige Themen sind z.B. Ernährung, Flüssigkeitszufuhr, Krankenhauseinweisungen und Symptomkontrolle. Bei Krankheit, Behinderung und am Lebensende können sich Bedeutung und Dynamik verstärken. Oft geraten das Bemühen um die größtmögliche Autonomie für die Betreuten und die Selbstverpflichtung zur Fürsorge für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ein Spannungsfeld.
Der Caritasdirektor: „Der Ethikrat ist keine Erfindung der Caritas. Es gibt ihn in ähnlicher Form bereits an anderen Orten. Das Novum bei uns ist die Einbindung der Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Diese ist uns ein großes Anliegen - vor dem Hintergrund, dass die erste Nachkriegsgeneration von behinderten Menschen alt wird und sich in den Einrichtungen ähnliche Fragestellungen ergeben wie etwa in den Altenheimen.“
Ansprechpartner
Benjamin Straßer
Geschäftsführung Caritas-Ethikrat, Fachreferent für Hospiz
Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.
Benjamin.Straßer@caritasmuenchen.de
Benjamin Straßer
Geschäftsführung Caritas-Ethikrat, Fachreferent für Hospiz
Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.
Benjamin.Straßer@caritasmuenchen.de



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