Caritasverband der Erzdiözese
München und Freising e.V.
Caritas - Nah. Am Nächsten.

Geprüft und empfohlen

Sachspenden

Unsere Hilfe ist grundsätzlich auf Spenden angewiesen. Was bedürftige Menschen in einer konkreten Notsituation brauchen, sind tatsächlich zunächst einmal Sachen: Lebensmittel, Kleidung, Medikamente, Decken, Zelte, Häuser, Heizung, ...

Sachen müssen aber immer in die Hand genommen werden, um hilfreich sein zu können. Bei Hilfsgütern bedeutet das in erster Linie Transport und Verteilung, in vielen Fällen auch Lagerung und Bearbeitung auf irgendeine Weise. Damit werden diese Sachen / Hilfsgüter über ihren ursprünglichen Wert hinaus sehr, sehr teuer, bis sie ihren Empfänger erreichen.

Klassisches Beispiel in diesem Zusammenhang ist der in Deutschland gespendete abgelegte Wintermantel, der nach Bukarest in Rumänien soll: Er wird hier eingesammelt, kommt in ein Lager, muß für den Transport ins Ausland gereinigt werden, die Reinigung muß ein Hygienezertifikat - in der Regel die Rechnung - erstellen, Zollformularitäten müssen vorbereitet und abgewickelt werden, dann erst kann transportiert werden - fast 2000 km. In Bukarest wird ausgeladen, der Mantel landet wieder in einem Lager und erst jetzt kann er seinem bedürftigen Adressaten ausgehändigt werde. Inzwischen ist der alte Wintermantel 8mal so teuer als würde man einen neuen guten Wintermantel in Bukarest kaufen und damit auch noch die einheimische Wirtschaft in Rumänien ankurbeln. - Sachspenden sind also in jedem Fall problematisch und wirklich gerechtfertigt eigentlich nur in Not- oder Katastrophensituationen, in denen die benötigten Hilfsgüter vor Ort nicht verfügbar sind.

Nachdem es in Deutschland leider wieder zunehmend Menschen gibt, die auf Hilfe angewiesen sind, empfehlen wir für Sachspenden unsere eigenen Kleiderkammern, von denen aus Kleidung, Wäsche oder Schuhwerk an Bedürftige verteilt werden.

Für andere Sachenspenden, z.B. Möbel oder Elektro- und Elektronikgeräte ..., gibt es Gebrauchtwarenhäuser der Caritas in München (Innenstadt, Pasing, Neuperlach) und in Rosenheim, die gebrauchte Dinge wieder aufarbeiten und an Bedürftige zu sehr günstigen Preisen weiterverkauft.
Sie finden hier eine Auflistung mit Telefonnummern.

Großspenden, z.B. die Räumung eines Warenlagers, palettenweise abzugebende Lebensmittel oder auch Medizingüter (Geräte oder Medikamente in großen Mengen), die praktisch per Telefon vom Schreibtisch aus in Zusammenarbeit mit unseren Spediteuren abzuwickeln sind, übernehmen wir nach Absprache und schaffen sie zu unseren Partnern ins Ausland (s. Kontakt), wobei uns natürlich immer wieder auch die Transportkosten belasten und wir für jede Unterstützung hierzu dankbar sind.



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